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Der Lebensraum der Ayoreo-Totobiegosode im
nordöstlichen Chaco, wo Angehörige dieser
Gruppe noch ohne dauerhaften Kontakt zur
kolonisierenden Gesellschaft leben, ist durch die
Abholzung und die Einrichtung von Viehwirt-
schaft gefährdet. Seit 1993 setzen sich die
Ayoreo-Totobiegosode, die im Laufe der letzten
50 Jahre zum Kontakt mit der kolonisierenden
Gesellschaft gezwungen wurden, aktiv für die Bewahrung eines Teils ihres ehemaligen Lokal-
gebietes ein (550.000 ha von ehemals über
2.800.000 ha). Bei ihren Bestrebungen werden
sie von der Nichtregierungsorganisation Gente,
Ambiente, Territorio (GAT) und von den Vereinen zur Unterstützung indianischer Land-
forderungen im Chaco, Paraguay
aus der
Schweiz und aus Deutschland sowie von der
Stiftung für indianische Gemeinschaften in
Paraguay
unterstützt. Die paraguayische
Regierung ist bereits teilweise auf das Anliegen
der Ayoreo-Totobiegosode eingegangen und hat
das geforderte Gebiet unter ein Rodungsverbot gestellt. Von der Regierung wurde ein Teil der
Landforderung von 66.000 ha bereits erworben
und den Totobiegosode übereignet; über 33.000
ha sind angezahlt und befinden sich im Über-
mittlungsprozess. Weitere 28.600 ha wurden
durch unsere Stiftung für indianische Gemein-
schaften in Paraguay für die Totobiegosode gekauft.


Bedeutung:





Gemeinschaften der Ayoreo-Totobiegosode